ANNSLIVE
  Startseite
    annslive
    Donnerstag ist Kinotag
    Soundtrack der Woche
    Sites der Woche
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren

    non.believer
    letterschming
    paperback.writers
   
    nanusch

    itsrainingoutside
   
    angels.devil

    - mehr Freunde

   23.03.17 08:02
    2tkDCF jkokgxtjogvt, [u

https://myblog.de/annslive

Gratis bloggen bei
myblog.de





Der Tod in Venedig

Oder wie ich sagen würde: Der Tod kam wegen „Der Tod in Venedig“ *grins*
Wenn man krank ist, hat man besonders viel Zeit. Vor allem für Dinge, für die man sonst keine Zeit hat.
Lesen ist eines dieser Beispiele.

In Anbetracht der Tatsache, dass ich mein Bettchen hüten muss, habe ich mir gedacht, die verhassten Lektüren fürs nächste Semester nun doch zu lesen. Und weil ich weiß, das Thomas Mann von einer ganz speziellen Sorte ist, habe ich mit ihm und seinem Werk „Der Tod in Venedig“ angefangen.

Thomas Mann, der Meister der Schachtelsätze und Nebensätze in Nebensätzen, Komma um Komma, Gedankensprung um Gedankensprung, bis der mühsam ersehnte und doch noch in weiter Ferne schwebende Punkt, dem Grauen ein Ende setzt. Doch schon der nächste Satz bahnt sich auf dieselbe Art und Weise seinen Weg durch die Zeilen bis zum Punkt. Und so geht das Satz um Satz, Zeile um Zeile, Seite um Seite. Bis man auf Seite 99 angelangt ist und sich fragt, was nun die eigentliche Handlung des Romans war.
War es die Tatsache, das ein aristokratischer Mann bzw. Dichter und Autor, in Venedig seine Muse findet? War es die Tatsache, dass dieser jene Autor in Venedig das Gefühl der Liebe entdeckt? War es die Tatsache, dass er sich als Künstler in dieser kunstvollen Stadt geborgen fühlt? Oder nicht geborgen fühlt? Oder sollte uns die Erzählung schon auf das bevorstehende Jahrtausend vorbereiten – mit Homosexualität? Oder wollte Thomas Mann uns einfach nur erzählen, dass in Venedig die Cholera herrschte, als dieser jene Autor die Stadt besuchte und sie ihn schließlich tötete? Waren am Ende die ganzen homosexuellen Erzählstränge nur Einbildung des erwähnten Autors?
Ganz ehrlich? Ich habe keine Ahnung. Das Ende kommt genauso plötzlich, wie unerwartet. Der Erzählverlauf ist schleppend und führt soweit, dass man am Ende einer Seite nicht mehr weiß, was man noch am Anfang der selbigen gelesen hat.
Typisch Thomas Mann eben. Dank Wiki und Co. konnte ich mir schließlich doch noch ein kleines Bild des Geschehens machen. Das aber hier und jetzt aufzugliedern und zu erklären würde ein wenig zu weit führen. Außerdem möchte ich ja jedem selbst überlassen, wie er Thomas MannsDer Tod in Venedig“ interpretiert.   *grins*
Beim Durchlesen ist mir aufgefallen, dass ich genauso verwirrend wie Thomas Mann geschrieben habe. Tut mir Leid. Dieser Mann ist einfach ansteckend.

In diesem Sinne: Immer fröhlich weiterlesen.

29.9.10 18:21
 


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


Die Datenschuterklärung und die AGB habe ich gelesen, verstanden und akzeptiere sie. (Pflicht Angabe)

 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung